Aktuell
23.06.2017 - Mitgliederversammlung der AWBR in Heidelberg
Die diesjährige Mitgliederversammlung der AWBR fand auf Einladung der Stadtwerke am 23. Juni 2017 in Heidelberg statt. Begrüßt wurden die Teilnehmer und Ehrengäste von Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, der auch die Geschäftsfelder des klassischen Querverbundunternehmens (100 % kommunal) - insbesondere die Trinkwasserversorgung in Heidelberg - vorstellte. Der Präsident der AWBR, Dr. Marcel Meggeneder, leitete die Versammlung und ging in seinem Bericht vor allem auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ein, die im Rahmen eines laufenden Struktur- und Strategieprojekts näher beleuchtet werden.

Gemäß dem Votum der Mitgliederversammlung wurde ein neues dreiköpfiges Präsidium aus den Ländern Deutschland, Frankreich und Schweiz gewählt, bestehend aus
- Prof. Dr. Matthias Maier (Stadtwerke Karlsruher GmbH),
- Marc Thieriot (SDEA, Schiltigheim),
- Roman Wiget (Wasserverbund Seeland AG, Worben).
Im ersten Geschäftsjahr fungiert Prof. Dr. Matthias Maier als Sprecher des Präsidiums. Zum 1. Juli 2017 hat auch der Sitz der Geschäftsstelle (jetzt Koordinierungsstelle) von Stuttgart nach Karlsruhe gewechselt. Zum Leiter der Koordinierungsstelle wurde Prof. Dr. Heinz-Jürgen Brauch (TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser, Karlsruhe) ernannt.
28.10.2013 - Europäisches Fließgewässermemorandum
Rückblick auf die 15. Rheinministerkonferenz am 28.10.2013 in Basel
„Vorsorge und Anpassung: künftige Herausforderungen an nachhaltiges Gewässermanagement im Rheineinzugsgebiet“ lautete das Thema der 15. Rheinministerkonferenz in Basel. Die IAWR nutze den Anlass, die Position der Trinkwasserversorgung zu Gehör zu bringen und stellte ihr „Europäisches Fließgewässermemorandum“ vor. „Der Verbraucher lehnt jegliche Art von Verunreinigung in seinem Trinkwasser ab und erwartet einwandfreies und reines Trinkwasser. Dieses wollen die Wasserwerke mit naturnahen Aufbereitungsverfahren bereitstellen, dazu brauchen sie saubere Gewässer“ so Martien den Blanken, Präsident der IAWR. Die Trinkwasserversorger sehen ihre Belange in der europäischen Wasserrahmenrichtlinie nicht ausreichend berücksichtigt.
Im aktuellen Europäischen Fließgewässermemorandum haben die Arbeitsgemeinschaften der Wasserwerke an Rhein, Maas, Donau, Elbe und Ruhr ihre Forderungen und Qualitätsziele für Gewässer formuliert, die zur Trinkwasserversorgung genutzt werden. Es richtet sich an Politiker und Entscheidungsträger bei Behörden, an die Industrie und Landwirtschaft, und an alle, die Einfluss ausüben können bei der Reduzierung der Einträge von Verunreinigungen in die Gewässer.