Mitglieder
St. Gallen - Sankt Galler Stadtwerke (SGSW)
St. Leonhard-Strasse 15
9001, St. Gallen
Telefon:  +41/71/848 747 900
Telefax:  +4171/848 747 950
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Allgemeine Angaben
versorgte Einwohner: 70000 Größe des Versorgungsgebietes: 40 km² Länge des Verteilungsnetzes: 320 km Wasserverbrauch Haushaltskunden: 228 L/E/d Wasserverbrauch Industrie & Handwerk: keine Angaben

Wassergewinnung Wasserverteilung

Wasserwerke
Die Sankt Galler Stadtwerke sind Aktionärspartner der RWSG (Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG). Die RWSG betreibt die Seewasserwerke Frasnacht und Riet (Goldach) am Bodensee. Die beiden Seewasserwerke stellen die Versorgung von über 150'000 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Region St.Gallen mit Trink-, Brauch- und Löschwasser sicher.
Weitere Informationen
Die Sankt Galler Stadtwerke (sgsw) sind ein organisatorisch selbständiger Zweig der Stadtverwaltung St.Gallen. Die sgsw sind kein reines Energieversorgungsunternehmen sondern ein sogenanntes Querverbundunternehmen, da sie neben der Elektrizitäts-, Erdgas- und Fernwärme- auch für die Wasserversorgung der Stadt St.Gallen zuständig sind.
1848 ging das Brunnenwesen der Stadt St.Gallen vollständig an die politische Gemeinde über, die Wasserversorgung wurde zur öffentlichen Aufgabe. In den Sommermonaten herrschte in St.Gallen jahrhundertelang regelmässig Wasserarmut, so dass nach neuen Quellen in der Umgebung gesucht wurde. Als Lösung blieb jedoch nur die Nutzung des Bodenseewassers. Nach zweijähriger Bauzeit wurde 1895 das Seewasserwerk Riet in Goldach eingeweiht. Es lieferte das Zehnfache des damaligen Wasserverbrauchs. In den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde man sich der starken einseitigen Abhängigkeit vom ausgelasteten Seewasserwerk Riet bewusst. 1993 stimmten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt St.Gallen dem Beitritt zur Regionalen Wasserversorgung St.Gallen AG (RWSG) und damit dem Bau eines zweiten Seewasserwerkes zu. Das Seewasserwerk Frasnacht wurde am 1. Oktober 1998 in Betrieb genommen. Die Aufbereitung umfasst folgende Schritte: Voroxidation mit Ozon, Flockungsmittelzugabe, Schnellfiltration, Zwischenoxidation mit Ozon, Absorption im Aktivkohlefilter und Netzschutz mit Chlordioxid. Die Anlage kann 60'000 m3 Wasser pro Tag aufbereiten.

Die Verteilung des Trinkwassers auf Stadtgebiet liegt anschliessend in der Verantwortung der Sankt Galler Stadtwerke. Um die hohen Qualitätsansprüche zu erfüllen, wird das Trinkwasser ständig durch das Labor der Qualitätssicherung in mikrobiologischer und physikalisch-chemischer Hinsicht untersucht und auf die Einhaltung der in der Lebensmittelgesetzgebung vorgeschriebenen Richtwerte permanent überwacht.